Anna Halm Schudel

Anna Halm Schudel

Anna Halm Schudel

Anna Halm Schudel

Papaver raeticum | Denise Haschke

Papaver raeticum | Denise Haschke

Taraxacum | Denise Haschke

Taraxacum | Denise Haschke

Flowers XXIX | Brigitte Lustenberger

Flowers XXIX | Brigitte Lustenberger

Elena Parris

Elena Parris

 

tut en flur - in voller Blüte

Die Ausstellung "tut en flur" – in voller Blüte vereint vier Fotografinnen, die Blumen in verschiedener Art und Weise wahrnehmen und entsprechend darstellen.

Von Anna Halm Schudel ist der Rosenteil aus ihrem Langzeitprojekt zu sehen. Seit 25 Jahren nimmt sie Blumenkelche, Blütenblätter und Blütenstempel vor die Linse. Sie zelebriert die leuchtende Farbenpracht und die Formenvielfalt der Blumen. Sie taucht Blumensträusse ins Wasser und malt ein Blumenmeer. Sie lichtet nicht nur die Frische der Blüten ab, sondern auch den Prozess des Ausbleichens, Verdorrens und manchmal auch das Verfaulen ab.

Von Denise Haschke ist ein vielfältiges Erbari engiadinais mit Campanula, Clematis tamangutica, Papaver und vielen anderen Blumen in Form von Cyanotypien und Lumenprints zu sehen. Sie rückt das Unspektakuläre und das Verborgene in den Mittelpunkt - Dinge aus der Natur und insbesondere des alpinen Lebensraums. Das Werk ist inspiriert und geschaffen in der Berglandschaft und beeinflusst von der tiefen Verbundenheit mit der Natur.

Von Brigitte Lustenberger sind Bilder der Serie “Flowers“ zu sehen, in welchen sie das Thema Vergänglichkeit, durch das Beobachten und Inszenieren vom "Vergehen und Verwelken" von Blumen in den Vordergrund stellt. Sie bannt den Prozess mithilfe der Fotografie auf ein Negativ, das dem Innehalten eines Augenblicks gleichkommt und versucht somit mit dem “Momentfesthalten“ den Zerfall aufzuhalten.

Auch Elena Parris’ gleichnamige Serie “Flowers“ inszeniert Blüten, indem sie sie zerpflückt, zerrupft und zu einer neuen scheinbar perfekten Blüte arrangiert. Sie lässt die filigranen Blütenblätter und Blütenstempel miteinander tanzen und ein neues Bild zeichnen.

Vernissage
20. Juni 2019 | 18 - 21 Uhr
Einführung | Miryam Abebe (Kuratorin)

Ausstellung
21. Juni - 20. Juli 2019

Finissage
20. Juli 2019 | 12 - 17 Uhr
letzter Rundgang ab 16 Uhr

Ausstellungsort
Tart Zürich | Gotthardstrasse 54 | 8002 Zürich

Tart Art ist ein junger Kunstort in Zürich, der im Februar 2014 eröffnet wurde. Nebst kommerzieller Kunst wird auch Experimentelles inszeniert und gefördert. Das gängige Kunstsetting von Galerien soll aufgebrochen werden und ein Ort der Begegnung geschaffen werden. Tart befindet sich in der Schwere zwischen Off-Space und kommerziellem Kunstort und versucht dabei stets wandelbar, offen und zugänglich zu sein. Nebst internationalen Künstlerinnen und Künstlern widmet sich Tart vor allem der schweizerischen zeitgenössischen Kunst.

Öffnungszeiten
Dienstag - Freitag | 12 - 19 Uhr
Samstag | 12 – 17 Uhr

Besten Dank an die Unterstützer und Unterstützerinnen der Ausstellung
- Kulturförderung Graubünden. Amt für Kultur
- Stiftung Erna und Curt Burgauer
- Whitewall